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Thema: Re: TESLA jetzt auch als Limousine
FOCUS Online: TESLA kämpft mit Problemen 
27.09.2012 22:51:49, von: Petra

Elektroauto-Pionier braucht frisches Geld
Donnerstag, 27.09.2012, 11:17

Die Euphorie um Tesla und seine Elektro-Supersportwagen war groß. Doch mehr und mehr kehrt Ernüchterung ein: Die Produktion läuft nicht wie geplant. Der Konzern muss seine Aktionäre um mehr Geld bitten.
Der Elektroauto-Spezialist Tesla braucht frisches Geld. Der Konzern kündigte eine Kapitalerhöhung an, die 150 Millionen Dollar einbringen soll. Für bis zu eine Million Dollar wird sich Gründer und Firmenchef Elon Musk daran beteiligen.

Großaktionär Daimler dagegen wird stillhalten. Die Schwaben besitzen momentan 4,7 Prozent an Tesla. Der Daimler-Anteil werde durch die Kapitalerhöhung verwässert, sagte eine Konzernsprecherin in Stuttgart auf Anfrage. Sie versicherte aber, dass Daimler mit der Partnerschaft sehr zufrieden sei. Tesla hat am elektrischen Smart und der elektrischen A-Klasse mitgearbeitet und Teile geliefert. Momentan entwickelt Tesla einen elektrischen Antrieb für die neue B-Klasse.

Produktion weit unter Plan
Tesla braucht das Geld, weil die Produktion der neuen Sportlimousine Modell S nicht so läuft wie geplant. Grund sind nach Firmenangaben Engpässe bei Zulieferern, die Schulung von Mitarbeitern und eine rigide Qualitätskontrolle. Bislang seien 255 Wagen produziert worden, teilte Tesla am Dienstag mit. Pro Woche werden nur 77 Auots fertig, geplant waren 400. Das reine Elektroauto gibt es in den USA ab 57 400 Dollar (44 300 Euro).

Bei den Auslieferungen liege man derzeit vier bis fünf Wochen hinter dem Plan, hieß es. Damit wird der Daimler-Partner auch weniger Umsatz in diesem Jahr erwirtschaften als ursprünglich prognostiziert. Tesla rechnet nur noch mit einem Jahresumsatz zwischen 400 und 440 Millionen Dollar statt wie bisher mit 560 bis 600 Millionen Dollar.

Tesla gilt als einer der Technologieführer bei Elektroautos. Das kalifornische Unternehmen hat sich mit seinem Elektrosportwagen „Roadster“ einen Namen gemacht. Das Auto braucht nur 3,9 Sekunden, um auf 100 Stundenkilometer zu beschleunigen, und kommt mit einer Ladung rund 400 Kilometer weit. Das machte Tesla zu einem begehrten Partner für die Großen der Branche. Die teure Entwicklung und der Aufbau der Produktion haben bei Tesla aber für hohe Verluste gesorgt.
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27.09.2012 22:54:49, von: Petra

Tesla-Seite:
http://www.teslamotors.com/
 
Re: TESLA jetzt auch als Limousine 
13.12.2012 08:59:12, von: Petra

Tesla Motors: Europäisches Standbein in den Niederlanden
Von Klaus Zwingenberger

mid Tilburg / Niederlande - Im niederländischen Tilburg will Tesla Motors künftig die beiden Modelle Tesla Roadster und Model S (Foto) montieren und rundum betreuen. Tesla
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Auf 18 000 Quadratmetern im niederländischen Tilburg will Tesla Motors künftig die beiden Modelle Tesla Roadster und Model S montieren und rundum betreuen. Die Tilburger Außenstelle wird die Fahrzeuge in die europäischen Märkte liefern, als zentrales Ersatzteillager fungieren, Händler schulen, Teile reparieren und wiederaufbereiten. Dafür werden ab März 2013 etwa 50 Mitarbeiter eingestellt.

Das Model S, das im Juli 2012 vorgestellt wurde, ist eine Limousine mit Premiumanspruch und wurde von Grund auf als Elektroauto konzipiert. Die steife Karosserie, die Achslastverteilung von nahezu 50 zu 50 und der tiefe Schwerpunkt sollen dem Auto die Agilität eines Sportwagens und die Fahr- und Komfortmerkmale einer Luxuslimousine verleihen. Für dieses Konzept hat Tesla bereits mehrere Preise und Auszeichnungen erhalten. Tesla möchte mit diesem Auto vor allem das Hauptmanko eines Elektrofahrzeugs vergessen lassen - die Reichweite. Je nach Batteriekapazität, 40 kWh, 60 kWh oder 85 kWh, verspricht der Hersteller Reichweiten von 256 km, 370 km oder gar 480 km. Der Motor leistet 270 kW/362 PS, beschleunigt in 5,6 Sekunden auf Tempo 100 und erreicht eine Spitzengeschwindigkeit von 209 km/h.

Bemerkenswert ist ein 17-Zoll-Touchscreen, über den das Fahrzeug bedient wird; natürlich mit allen Möglichkeiten, die das Internet bietet, einschließlich der Navigation. Mit dem Model S will Tesla den Übergang zu Elektrofahrzeugen mit einer Reichweite, wie bei herkömmlichen Autos üblich ist, beschleunigen. Und das für einen Preis, der von den Kunden auch akzeptiert wird. Einen offiziellen Preis nennt Tesla auf seiner Homepage nicht, bei der Vorstellung in Kalifornien wurden umgerechnet etwa 40 000 Euro für den Einstieg in den USA genannt. Inzwischen ist der US-Preis auf rund 46 000 Euro ab 2013 erhöht worden. Weltweit sollen dafür bereits 13 000 Bestellungen vorliegen. Europäer, die das Model S kaufen möchten, müssen erst einmal 4 000 Euro Reservierungszahlung leisten. Und wenn sie sich die eindrucksvolle Liste der Ausstattungen anschauen, werden sie sich freuen, dass diese Aufzählung mit dem Posten "Hupe: Piep, piep" endet.